Trauermücken bekämpfen

Auch bei Trauermücken gilt: Prävention ist das beste Mittel, um einen Befall der Pflanzenschädlinge im eigenem Heim und Garten zu verhindern. Mit einigen Vorkehrungen und Hausmitteln kann man das Risiko eines Befalls deutlich mindern. Ist es dafür bereits zu spät und die Mücken haben es sich bereits bei Ihnen in Haus oder Garten gemütlich gemacht, gibt es auch bei bereits starkem Befall effektive biologische Methoden, die Pflanzenschädlinge wieder loszuwerden. Die Kombination aus biologischer Abwehr und einiger Vorsichtsmaßnahmen reicht in der Regel aus, die Trauermücken effektiv zu bekämpfen. Sollte es nicht anders gehen, helfen zur Not auch chemische Insektizide.

 

Blumenerde: Ursprung der Trauermücken

Oftmals werden beim Kauf der Blumenerde gleich unliebsame Eier der Trauermücken mit eingekauft. Vor allem Biosubstrate, wie Humuserde, sind häufig betroffen. Hier sind die Trauermücken zuhause. Auch bei sorgfältiger Produktion dieser lässt sich die Einnistung von Eiern und Larven kaum verhindern, da Trauermücken bei der Zersetzung vom Kompost zur nährstoffreichen Erde einen wichtigen Beitrag leisten. Wie Stichproben von Blumenerde zeigen konnten, gibt es hierbei allerdings große Unterschiede je nach Liefercharge. Aber auch bei ausschließlicher Verwendung von Torferde kommt es immer wieder zu explosionsartigen Ausbrüchen von Trauermücken. Generell gilt: neu gekaufte Blumenerde immer kühl und trocken lagern, um die Vermehrung von vermeintlichen Pflanzenschädlingen im Zaum zu halten. Auch sollte die Erde nicht offen gelagert werden, sondern abgedeckt werden, um den Trauermücken den Zugang zu erschweren. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann die gekaufte Blumenerde testen und gegebenfalls im Backofen bei 85°C für mindestens 30 Minuten sterilisieren.

Test des Substrats auf Trauermückenlarven

Hierfür entnehmen wir der gekauften Blumenerde eine kleine Probe, legen sie in eine Saatschale oder in einen Blumentopf und halten sie dauerhaft feucht. In direkter Nähe werden Gelbsticker angebracht und alles mit einem engen Netz (höchstens 1 mm Maschenweite) abgeschlossen. Nach spätestens drei Wochen bei Zimmertemperatur sollten erste Trauermücken an den Fallen aufzufinden sein.

 

Vorbeugung und Hausmittel gegen Trauermücken

Trauermücken benötigen einen feuchten Untergrund, auf dem sie ihre Eier ablegen können und in dem sich die Larven frei bewegen können. Es sollten also dauerfeuchte Bereiche (vor allem im Gewächshaus) vermieden werden. Vor dem Gießen sollte die Erdoberfläche trocken sein. Auch eine gute Methode einem Befall durch Trauermücken an Topfpflanzen vorzubeugen, ist die ausschließliche Bewässerung über den Unterteller. Hierbei der Pflanze immer genug Zeit geben das Wasser aufzunehmen (mindestens 20 Minuten) und es danach unbedingt wieder ausschütten. Wer die Pflanzen im Wasser stehen lässt begünstigt die Bedingungen für Trauermücken zusätzlich. Neben der Gießtechnik gibt es bei Blumentöpfen auch die Möglichkeit die Blumenerde mit einer dünnen (unter 2 cm) Quarzsandschicht zu bedecken. Dies nimmt der oberen Erdschicht Feuchtigkeit und auch erschwert es den Trauermücken den Zugang zur Erde, da die Weibchen ihre Eier hauptsächlich von oben auf die Pflanzenerde legen. Großflächige Böden und Beete kann man indes durch die Aufschichtung von Kies oder Kalk schützen. Wichtig hierbei ist, dass die Erde auch wirklich vollständig abgedeckt wird. Eine ganz sichere, aber auch teure Methode ist die komplette Umstellung auf anorganisches Substrat wie zum Beispiel Seramis oder eine reine Hydrokultur. Dabei sollte man sich allerdings vergewissern, dass die Pflanzen auch wirklich fast komplett frei von Erde und anderem toten organischen Material sind. Richtig durchgeführt erstickt eine solche Umstellung den Befall durch die kleinen schwarzen Fliegen im Keim, da sie keine Möglichkeit der Vermehrung haben.

Wird lediglich ein leichter Trauermückenbefall festgestellt, kann man zuerst auf ein einfaches Hausmittel zurückfgreifen: Streichhölzer. Von diesen steckt man mehrere mit dem Kopf in die Blumenerde. Die schwefelhaltigen Bestandteile des Streichholzkopfs wirken auf die Trauermückenlarven tödlich. Bei einem größeren Befall führt dieser Haushaltstrick jedoch nicht zum gewünschten Ergebnis. Eine weiteres Hausmittel, welches vorbeugend oder bei leichtem Befall hilfreich ist, ist das Verwenden von Niemöl (oder auch Neemöl). Dieses pflanzliche Öl wird aus den Samen des Niembaums gewonnen und enthält natürlicherweise Insektizide, vor allem den Wirkstoff Azadirachtin. Dieser Hauptwirkstoffs des Öls wirkt auf den Hormonhaushalt der Trauermücken, verhindert deren Chitinbildung und führt somit zum Absterben dieser. Praktischerweise wirkt das Öl auch gegen andere Pflanzenschädlinge wie Spinnmilben, Thripse oder auch Blattläuse. Niemöl kann bequem bei Amazon erworben werden.

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Anwendungstipps: Niemöl

Das Niemöl wird als 1 %-ige Emulsion eingesetzt, auf einen Teil Öl kommen also 100 Teile Wasser (zur besseren Lösung des Öls im Wasser ist es sinnvoll einen Emulgator zu benutzen, wie beispielsweise Waschnusspulver. Nach kurzen aber kräftigem Schütteln ist die Emulsion direkt einsatzbereit und kann mit einer Sprühflasche auf der Pflanze oder aber auch als Gießwasser verwendet werden. Niemöl ist ein 100% organisches Produkt, sanft zur Umwelt und gilt für Menschen und Haustiere als unbedenklich. Man kann Niemöl auch dauerhaft und regelmäßig zur Vorbeugung anwenden.

 

Ein Gelbsticker als Trauermücken-Falle im Einsatz.

Eine geeignete Methode, um einen Befall auszuschließen oder im Anfangsstadium zu bekämpfen, ist die Verwendung von Gelbstickern. Die adulten Insekten werden durch die gelbe Farbe angelockt und bleiben an einem geruchlosen Spezialleim kleben. Es handelt sich hierbei um eine vollkommen insektizid- und chemiefreie Bekämpfung, die bei leichtem Befall der Pflanzenschädlinge sehr wirksam ist. Vor allem bei Topfpflanzen in Innenräumen zeigen diese Lockfallen sehr gute Ergebnisse. Anschließend kann man zudem die Mücken in Ruhe betrachten, um sicher zu gehen, dass es sich wirklich um Trauermücken handelt (zum Abgleich genügt ein Blick in unsere Bildergalerie). Mit Gelbstickern können auch andere Pflanzenschädlinge bekämpft und ausfindig gemacht werden wie zum Beispiel weiße Fliegen, geflügelte Blattläuse, Thripse, Minierfliegen oder Zikaden. Gelbsticker gibt es im Gartenfachhandel oder bequem bei Amazon und können direkt angewendet werden.

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Anwendungstipps: Gelbsticker

Pro befallene Pflanze genügt ein Gelbsticker. Entfernen Sie vorher auf beiden Seiten die Schutzfolien von den Klebeflächen und stecken Sie sie direkt in die Erde. Nach wenigen Stunden sollten die ersten Trauermücken auf dem Spezialleim kleben. Mithilfe der Gelbsticker lässt sich auch testen, ob die verwendete Erde bzw. der verwendete Kompost mit Eiern von Trauermücken vorbelastet ist (dies ist leider häufig der Fall). Hierzu das Substrat mit einem Gelbsticker versehen, mit einem Netz isolieren (Maschenweite: 1mm) und über drei bis vier Wochen feuchthalten. In dieser Zeit sollten die ersten adulten Insekten auf den Gelbstickern nachweisbar sein.

 

Trauermücken biologisch bekämpfen

Die biologische Bekämpfung der Trauermückenlarven mithilfe von Nützlingen hat sich zuerst im ökologischen Landbau in den 1990er Jahren durchgesetzt und wird seit einigen Jahren auch bei Hobbygärtner immer beliebter. Und das aus gutem Grund: So sind diese Mittel umweltverträglich, wirken sehr spezifisch gegen Trauermückenlarven und dabei auch sehr effektiv. Bei einem starken Befall beispielsweise an einer Blumenbank oder in einem Wintergarten reichen die bisher genannten Hausmittel in der Regel nicht aus, um die Pflanzenschädlinge längerfristig loszuwerden. Hier empfiehlt sich eine effektive und nachhaltige biologische Bekämpfung wie z.B. die Verwendung der Nematoden Steinernema feltiae. Diese winzig kleinen Fadenwürmer stellen tödliche Parasiten für die Trauermückenlarven dar, ernähren sich von deren Körperflüssigkeiten und infizieren sie gleichzeitig mit einem Bakterium (Xenorhabdus). Die Nützlinge bewegen sich dabei aktiv auf die Larven zu, welche in der Regel nach drei bis vier Tagen an den Parasiten sterben. Praktischerweise vermehren sich die Nematoden zusätzlich während dieser gezielten Abtötung der Trauermückenlarven. Hat sich also erstmal eine stabile Nematoden-Population gebildet, schützt diese auch nachhaltig ihre Pflanzen vor einem erneuten Befall mit Trauermücken. Man kann Fadenwürmer im gut sortierten Gartenfachhandel oder einfach bequem bei Amazon erwerben. Sie werden als lebende Organismen geliefert, die man dem Gießwasser beimischt. Je nach Anzahl befallener Pflanzen empfiehlt es sich die entsprechende Menge an Nützlingen zu kaufen: 3 Millionen Nematoden sollten ausreichend sein für etwa 30 Pflanzen oder 6 m² Beetfläche im Garten. Nemaplus 10 beinhaltet 10 Millionen Nematoden und sollte somit für etwa 100 Pflanzen oder 20 m² Beetfläche ausreichen.

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Anwendungstipps: Nematoden

Die Nematoden werden mit dem Gießwasser (gut verrühren!) auf die Erde der befallenen Pflanzen gegeben. Bei der Dosierung sollte man sich an die Herstellerangaben halten. Die Wohlfühltemperatur der Nematoden liegt zwischen 15 und 25°C und sollte 12°C nicht unter- und 30°C nicht überschreiten. Die Erde muss in dieser Zeit stetig feucht gehalten werden, damit sich die Nematoden frei bewegen und die Larven finden können. Zuviel Wasser sollte jedoch vermieden werden, da sonst die Gefahr des Auswaschens besteht. Als besonders wirksam gilt die Kombination von Nematoden mit Gelbstickern.

 

Eine weitere, effektive biologische Bekämpfung der Trauermückenlarven ist der Einsatz des Bakteriums Bacillus thuringiensis. Einmal in die Erde gebracht bildet dieses Bakterium Dauersporen, die bestimmte Eiweiße enthalten. Für die Larven sind eben diese Eiweiße giftig und führen zu deren Absterben. Hierbei handelt es sich allerdings um einen passiven Prozess, da sich die Bakteriensporen selber nicht bewegen können und deshalb wie eine Art Fraßgift wirken. Die Bekämpfung der Trauermücken dauert deshalb hierbei auch länger als andere Methoden, jedoch wirkt Bacillus thuringiensis sehr nachhaltig, so dass ein erneuter Befall sehr unwahrscheinlich ist. Man kann diese nützlichen Bakterien dauerhaft sowie präventiv anwenden. Auch diese Nützlinge findet man in jedem gut sortierten Gartenfachhandel oder eben auf Amazon und mischt sie dem Gießwasser unter.

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Anwendungstipps: Bacillus thuringiensis

Die Bakterien werden gründlich mit dem Gießwasser vermischt und auf die Erde der befallenen Pflanzen gegeben. Auch hier sollte man unbedingt bei der Dosierung auf die Angaben des Herstellers achten. Die Feuchtigkeit der Erde spielt hier keine erhebliche Rolle, da sich die Bakterien nicht bewegen. Umso mehr sollte man auf eine regelmäßige Verteilung im Gießwasser und in der Pflanzenerde achten, damit auch wirklich alle Larven erreicht werden.

Weder der Gebrauch der Nematoden Steinernema feltiae noch der Gebrauch des Bakteriums Bacillus thuringiensis stellen eine Gefahr für Mensch, Haustiere, Pflanzen oder andere Nützlinge (wie zum Beispiel Bienen) dar. Die ökologischen und biologischen Schädlingsbekämpfer wirken lediglich gezielt auf die Larven der Trauermücken und können somit bedenkenlos auf Balkonen und im Garten eingesetzt werden. Sie sollten unserer Umwelt zuliebe immer zuerst in Betracht gezogen werden, wenn ein Befall mit Trauermücken festgestellt wird.

Vergleich der beiden Nützlinge

Nützling Nematoden Bacillus thuringienses
Art der Bekämpfung aktiv passiv
Temperaturbedingungen Minimum 12 °C; Maximum 30 °C Hohe Toleranz gegenüber der Temperatur
Feuchtigkeit der Blumenerde Regelmäßig feucht halten Leichte Feuchtigkeit genügt
Schädlingsbekämpfung gezielt nur Trauermücken gezielt nur Trauermücken
Wirkungsdauer drei bis vier Wochen wenige Tage aktiv, danach Bildung von Dauersporen mit Langzeitwirkung
Anwendung Beimischen dem Gießwasser Beimischen dem Gießwasser
 

Chemische Insektizide gegen Trauermücken

Auch mit chemischen Insektiziden können die Trauermückenlarven bekämpft werden. Allerdings sollte man diese Option erst erwägen, wenn die biologische Bekämpfung der Pflanzenschädlinge nicht angeschlagen hat oder es andere gute Gründe gibt, diese nicht anzuwenden. Trauermücken reagieren sehr empfindlich auf Insektizide und bisher ist auch eine Ausbildung von Resistenzen nicht bekannt. Allgemein können hierbei alle Insektizide eingesetzt werden, die Thialcloprid oder Imidacloprid als Wirkstoff beinhalten, wie zum Beispiel Calypso Perfekt von Bayer. Ein klarer Vorteil dieser Insektizide ist, dass sie auch gegen diverse andere Pflanzenschädlinge wie Läuse oder Motten wirksam sind. Calypso Perfekt wird als fertiges Spritzmittel geliefert und ist einfach anzuwenden, in der Regel sind mehrere Anwendungen über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen notwendig, um die Trauermücken loszuwerden.

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Anwendungstipps: Calypso Perfekt

Bei der Anwendung von Calypso Perfekt sollten in jedem Fall die Dosierungsangaben des Herstellers beachtet werden. Nicht überdosieren! Der Wirkstoff braucht lediglich auf die Pflanzenerde aufgebracht werden und nicht auf die Pflanze selbst. Chemische Insektizide sind beim Anbau von Gemüse und Obst nicht geeignet, da sie systemisch von den Pflanzen aufgenommen werden.

Wir hoffen, dass wir weiterhelfen konnten. Jeder Schädlingsbefall ist individuell und die Methode zur Bekämpfung von Traumerücken gibt es nicht, in der Regel tut es die Kombination mehrerer Methoden. Diese Seite soll der Übersicht dienen. Fragen, Anmerkungen und Diskussionsbeiträge können mittels der Kommentarfunktion geteilt werden, wir freuen uns über eine aktive Beteiligung. Bei weiteren Fragen sind wir auch per Email erreichbar: Info@trauermuecken.net

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4 thoughts on “Trauermücken bekämpfen

  1. Albert Triebel
    31. August 2016 at 19:44

    sehr informative Seite mit praktischen Hinweisen zur Bekämpfung der Trauermücken

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  2. Simone
    6. März 2017 at 22:05

    ich habe jetzt schon fadenwürmer gegosen und gelbtafeln gesteckt. jeden tag entdecke ich trotzdem neue kleine fliegen die ich per hand oder staubsauger in die ewigen jagdgründe schicke. und das im winter!! es ist zum verzweifeln, sie fliegen im wohnzimmer und in der küche herum. egal was ich tue, es werden immer mehr. was soll ich blos tun? ich bin kurz davor die ganzen pflanzen einfach weg zuwerfen!!!

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    1. Ines
      8. März 2017 at 22:37

      Hallo Simone – ich hatte vor 1 1/2 Jahren auch mal eine absolute Überbevölkerung der Trauermücken. Es war widerlich! Ich bin mir inzwischen sicher, dass es an der Blumenerde aus dem Baumarkt lag, die ich auch für meine Zimmerpflanzen benutze. In allen Ecken waren die Tiere zu finden und ich wollte auch schon alle Zimmerpflanzen entsorgen. Ich habe damals alle betroffenen Pflanzen umgetopft, soviel Erde wie nur geht von der Wurzel entfernt und mit Wasser abgespült (es war ja auch Sommer) und dann in teurere Zimmerpflanzenerde statt der 0-8-15 Blumenerde gepflanzt. Anschließend habe ich Fadenwürmer gegossen und die Pflanzen erstmal gut feucht gehalten (damit die Würmer sich verteilen können) und Gelbtafeln gesteckt. Inzwischen bin ich sehr vorsichtig mit dem gießen geworden und halte meine Pflanzen deutlich trockener. Neue Pflanzen topfe ich nicht mehr direkt in den Übertopf ein, damit die Pflanzen aus einer Unterschale trinken können und ich zuviel Feuchtigkeit vermeiden kann. So konnte ich meine Blumen doch noch mal retten. Also 3-4 Wochen würde ich schon warten ob die Fadenwürmer nicht doch noch ihre Arbeit tun. Falls du nicht direkt in den Übertopf eingepflanzt hast und deine Blumen aus einer Unterschale trinken können, kannst du bestimmt mit einer dichten Schicht Vogelsand auf der Oberfläche der Pflanzen viel erreichen. Als letzten Ausweg würde ich – zu der hier genannten Chemiekeule – greifen und die Oberfläche der Blumenerde gut einsprühen. Bei Palmen und Pflanzen, die einen Stamm haben kannst du zusätzlich noch ganz viel erreichen, wenn du eine Nylonstrumpfhose über den Topf ziehst und diese am Stamm verknotest – für ca. 4 Wochen, bis die Fadenwürmer oder die Chemiekeule ihr Werk getan ahebn, dann bist du da schon mal die Beister los…..viel Glück…..nicht aufgeben….

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  3. Flauschi
    21. März 2017 at 10:19

    Ja, Stau-Nässe mögen die Pflanzen gar nicht, deshalb habe ich schon Ton-Kugeln mit im Blumentopf.
    So kann das ggf. zu viel gegossene Wasser gut ablaufen.

    Blumentop, dann eine Schicht Ton-Kugeln und den Rest mit Erde auffüllen.

    Damit wird unter anderem auch Wurzelfäule verhindert. 🙂

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